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Magellan Maritime Services GmbH: Schadensersatzansprüche für Anleger

München, Christan Luber

Die Anleger der Container-Direktinvestitionen der Magellan Maritime Services GmbH können Schadensersatzansprüche gegen Anlagerberater geltend machen.

Mehrere tausend Anleger der Container-Direktinvestitionen der Magellan Maritime Services GmbH sind von der Insolvenz der Gesellschaft betroffen. Aus heutiger Sicht ist zwar mit Rückzahlungen aus dem Insolvenzverfahren zu rechnen, zugleich ist aber konkret zu befürchten, dass es zu relativ hohen Verlusten kommt.

Anleger sollten daher prüfen, inwiefern sie ihren Schaden auf anderen Wegen reduzieren oder sogar wettmachen können.  In Betracht kommen hier insbesondere Schadensersatzansprüche gegen Anlageberater.

„Ansatzpunkt für ein erfolgreiches Vorgehen gegen Anlageberater ist die Vermittlung der Container-Direktinvestitionen der Magellan Maritime Services GmbH als sichere Kapitalanlage. Wie uns Anleger berichtet haben, wurden sie mit keinem Wort über bestehende Risiken informiert. Statt dessen sei den Anlegern bestätigt worden, dass es sich bei den Container-Direktinvestitionen der Magellan Maritime Services GmbH gerade nicht um riskante Fonds handele, sondern die Anleger unmittelbare Eigentümer der Container würden“, erläutert der Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, Rechtsanwalt Christian Luber, LL.M., M.A., von der Fachkanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht L & P Luber Pratsch Rechtsanwälte Partnerschaft. „Dies ist, wie sich inzwischen ja gezeigt hat, schlicht falsch. Auch den Container-Direktinvestitionen der Magellan Maritime Services GmbH war ein Totalverlust immanent, das sich in der Zwischenzeit zumindest teilweise verwirklicht hat. Unzutreffend scheint auch zu sein, dass die Anleger Direkteigentümer der Container geworden sind.“

Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichthofs muss ein Anlageberater über alle für die Zeichnung relevanten Umstände wahrheitsgemäß informieren. Andernfalls macht er sich grundsätzlich schadensersatzpflichtig. „Hieraus folgt, dass Schadensersatzansprüche von betroffenen Anlegern bestehen, wenn sie der Anlageberater nicht über die bestehenden Risiken aufgeklärt hat. Dies ist jeweils im Einzelfall zu prüfen“, so Rechtsanwalt Christian Luber.

Rechtsanwalt Christian Luber, LL.M., M.A., empfiehlt daher betroffenen Anlegern, zeitnah fachanwaltlichen Rat von auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Rechtsanwälten einzuholen.

 

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L & P Luber Pratsch Rechtsanwälte Partnerschaft ist eine inhabergeführte und ausschließlich auf den Gebieten des Versicherungsrechts und des Kapitalmarktrechts tätige Fachkanzlei.

Wir vertreten Versicherungskunden und geschädigte Anleger bundesweit und verfügen hierzu mit dem Kanzleisitz in München und Sprechtagen in Berlin, Hamburg und Köln bundesweit über die Möglichkeit zur persönlichen Betreuung unserer Mandanten. Unsere Rechtsanwälte können auf zahlreiche Erfolge vor deutschen Gerichten bis hin zum Bundesgerichtshof zurückblicken. Zentrales Element unserer Mandatsbearbeitung ist die gemeinsame Mandatsbetreuung durch die Partner der Kanzlei. Nur durch eine gemeinsame Mandatsbearbeitung und die Beachtung des Vier-Augen-Prinzips kann die bestmögliche Mandatsbearbeitung sowie eine persönliche und vertrauensvolle Anwalts-Mandanten-Beziehung gewährleistet werden. Fließband-Betreuung und den Einsatz von Berufsanfängern lehnen wir ab.

Unser Credo liegt in der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit unseren Mandanten. Dabei können sie sich auf unsere Expertise und langjährige Berufserfahrung verlassen. Dem Begriff der Dienstleistung messen wir große Bedeutung zu. Wir können auf ein breites Netzwerk von Sachverständigen zugreifen und bieten unseren Mandanten somit die sachverständige Untermauerung ihrer Anspruchsbegründung.

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