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Insolvenzantrag der EN Storage GmbH

München, Christan Luber

 

Ende Februar wurde bekannt, dass die Staatsanwaltschaft Stuttgart in Sachen EN Storage GmbH ermittelt. Es bestehe der Anfangsverdacht des Betrugs. Nach Medienberichten soll es dabei um falsche Angaben zu den wirtschaftlichen Verhältnissen der Gesellschaft gehen. Wer auf der Webseite der EN Storage GmbH nach Informationen suchte, schaute nur noch in die Röhre. Der Geschäftsbetrieb wurde kurz nach den Durchsuchungen der Geschäftsräume eingestellt und nun folgte der Insolvenzantrag.

Um was geht es?

Die EN Storage GmbH war auf dem Geschäftsfeld der Vermietung von Storage-Systemen, der Datenspeicherung, der Datenführung und -strukturierung sowie deren Auswertung tätig. Zur Finanzierung sammelte die EN Storage GmbH Gelder bei Anlegern ein. Nachdem die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) im Jahre 2014 allerdings den Vorwurf des unerlaubten Einlagegeschäfts erhoben hatte, stellte die EN Storage GmbH ihr Finanzierungsmodell um und gab Inhaber-Teilschuldverschreibungen aus. Noch zum Jahresanfrage 2017 legte die EN Storage GmbH eine Anleihe im Volumen von 15 Millionen Euro auf. Insgesamt sollen circa 1.500 Anleger Gelder in zweistelliger Millionenhöhe investiert haben.

Wie ist die aktuelle Situation?

Die aktuelle Situation für Anleger ist alles andere als erfreulich. Anleger müssen mit Verlusten rechnen, möglicherweise sogar mit einem Totalverlust. Auf den Eigenantrag der EN Storage GmbH auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens hat das Amtsgericht Stuttgart am 06.03.2017 um 13:00 bestehende Maßnahmen der Zwangsvollstreckung gegen die EN Storage GmbH untersagt. Zugleich wurde Herr Rechtsanwalt Dr. Holger Leichtle zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt (Az. 6 IN 190 17). Darüber hinaus ermittelt die Staatsanwaltschaft Stuttgart wegen des Anfangsverdachts des Betrugs und führte hierzu Durchsuchungen der Geschäftsräume der EN Storage GmbH durch. Die EN Storage GmbH selbst scheint den Geschäftsbetrieb eingestellt zu haben.

Wurden Anleger vor Zeichnung fehlerhaft beraten?

Die Empfehlung der verschiedenen Beteiligungsformen an der  EN Storage GmbH ist selbstverständlich nicht per se fehlerhaft. Allerdings gilt dies nicht für solche Anleger, die eine sichere Anlage wünschten. „Für sicherheitsorientierte Anleger dürften die Teilschuldverschreibungen und Anleihen der EN Storage GmbH nach unserer Einschätzung nicht geeignet gewesen sein, da diesen Finanzierungsformen ein Totalverlustrisiko immanent ist“, so der Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, Rechtsanwalt Christian Luber, LL.M., M.A. von der auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Kanzlei L & P Luber Pratsch Rechtsanwälte Partnerschaft. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs müssen Anleger über alle für den Erwerb einer Kapitalanlage relevanten Informationen aufgeklärt werden. Dies betrifft insbesondere bestehende Risiken, zu denen in der Regel das Totalverlustrisiko, die Laufzeit, die Fungibilität und überhöhte Weichkosten gehören.

Welche Handlungsmöglichkeiten haben Anleger?

Anleger sollten durch Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht prüfen lassen, ob sie Schadensersatzansprüche gegen Anlageberater geltend machen können. „Wenn sicherheitsorientierte Anleger im Rahmen der Anlageberatung nicht oder unzureichend über die zuvor genannten Risiken aufgeklärt worden sind, bestehen nach unserer Einschätzung gute Erfolgsaussichten, die Anlageberater für den Schaden haftbar zu machen.“

 

 

Über die Kanzlei


L & P Luber Pratsch Rechtsanwälte Partnerschaft ist eine inhabergeführte und ausschließlich auf den Gebieten des Versicherungsrechts und des Kapitalmarktrechts tätige Fachkanzlei.

Wir vertreten Versicherungskunden und geschädigte Anleger bundesweit und verfügen hierzu mit dem Kanzleisitz in München und Sprechtagen in Berlin, Hamburg und Köln bundesweit über die Möglichkeit zur persönlichen Betreuung unserer Mandanten. Unsere Rechtsanwälte können auf zahlreiche Erfolge vor deutschen Gerichten bis hin zum Bundesgerichtshof zurückblicken. Zentrales Element unserer Mandatsbearbeitung ist die gemeinsame Mandatsbetreuung durch die Partner der Kanzlei. Nur durch eine gemeinsame Mandatsbearbeitung und die Beachtung des Vier-Augen-Prinzips kann die bestmögliche Mandatsbearbeitung sowie eine persönliche und vertrauensvolle Anwalts-Mandanten-Beziehung gewährleistet werden. Fließband-Betreuung und den Einsatz von Berufsanfängern lehnen wir ab.

Unser Credo liegt in der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit unseren Mandanten. Dabei können sie sich auf unsere Expertise und langjährige Berufserfahrung verlassen. Dem Begriff der Dienstleistung messen wir große Bedeutung zu. Wir können auf ein breites Netzwerk von Sachverständigen zugreifen und bieten unseren Mandanten somit die sachverständige Untermauerung ihrer Anspruchsbegründung.

Im Zentrum der Mandatsbearbeitung steht stets die persönliche Beziehung zwischen unseren Mandanten und uns. Wir sind jederzeit für unsere Mandanten persönlich erreichbar und stehen ihnen als direkter Ansprechpartner für Fragen zur Verfügung. Somit müssen unsere Mandanten keine Angst zu haben, alleine gelassen zu werden, sondern können auf unsere professionelle Arbeit vertrauen. Wir sind es seit vielen Jahren gewohnt, gegen Großbanken und Versicherungsgesellschaften anzutreten. Die vielen Prozessgewinne unserer Rechtsanwälte zeigen: Unser Erfolg gibt uns Recht!

 

Kontakt

 

Rechtsanwälte Christian Luber, LL.M., M.A., und Aylin Pratsch
L & P Luber Pratsch Rechtsanwälte Partnerschaft
München: Morassistraße 18, 80469 München, Tel. 089.999 533 450
Hamburg*: Neuer Wall 63, 20354 Hamburg, Tel. 040.356 763 58
Berlin*: Kurfürstendamm 21, 10719 Berlin, Tel. 030.221 869 95
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