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Gewerbliche Feuer-Betriebsunterbrechungsversicherung

Die Feuerbetriebsunterbrechungsversicherung bietet ihren Versicherten Versicherungsschutz für die versicherten Immobilien gegen dessen Beschädigung oder Zerstörung aufgrund von Feuer, Blitzschlag, Explosion oder Anprall von Luftfahrzeugen. Versichert sind insbesondere Ertragsausfälle des versicherten Unternehmens. Die Feuerbetriebsunterbrechungsversicherung spielt im gewerblichen und industriellen Bereich eine wichtige Rolle.

Im Streit zwischen den Versicherten und der Feuerbetriebsunterbrechungsversicherung steht oftmals das Vorliegen eines Versicherungsfalls. Die Feuerbetriebsunterbrechungsversicherung wirft den Versicherungsnehmern auch regelmäßig ein grob fahrlässiges Handeln vor oder bestreitet die Schadenshöhe.

Im Ergebnis ist gleichwohl von relativ guten Erfolgsaussichten für ein Vorgehen gegen die Feuerbetriebsunterbrechungsversicherung auszugehen, da inzwischen eine als versichertenfreundlich zu bewertende Rechtsprechung existiert. Einzelheiten hierzu entnehmen Sie bitte unserer folgenden Übersicht über die häufigsten Fragen und unseren aktuellen Pressemitteilungen.

Häufige Fragen

Gegen welche Gefahren besteht Versicherungsschutz?

Die Feuer-Betriebsunterbrechungsversicherung ist keine Allgefahrenversicherung, sondern zählt in den Versicherungsbedingungen die einzelnen, versicherten Gefahrentatbestände auf. Hierzu gehören der Ausfallschaden infolge Unterbrechung oder Beeinträchtigung des Betriebs durch Brand, Blitzschlag, Explosion oder Aufprall eines Luftfahrzeuges. Wenn durch eines dieser genannten Gefahrentatbestände der Betrieb des Versicherungsnehmers unterbrochen oder beeinträchtigt wird und infolge ein Vermögensschaden eintritt, besteht hierfür grds. auch Versicherungsschutz. Lehnt die Versicherung gleichwohl die Kostenübernahme ab, sollten Sie die Ablehnung fachanwaltlich prüfen lassen. Die Erstprüfung können wir Ihnen aufgrund unserer langjährigen Erfahrung kostenlos anbieten. Senden Sie uns per Mail, Fax oder Post das Ablehnungsschreiben der Versicherung zu oder rufen Sie kurz an.

Die Versicherung lehnt die Kostenübernahme mit der Begründung ab, dass keine Betriebsbeeinträchtigung oder –unterbrechung vorliege.

Die Versicherung ist eintrittspflichtig, wenn eine Betriebsunterbrechung vorliegt. Hierzu ist im Rahmen einer hypothetischen Parallelbetrachtung von einer Betriebsunterbrechung auszugehen, wenn der Betrieb beim hypothetischen Wegfall des Sachschadens unverändert fortgesetzt werden könnte.

Die Versicherung lehnt die Kostenübernahme mit der Begründung ab, dass der Schadensort nicht versichert sei.

Die Feuer-Betriebsunterbrechungversicherung führt in dem Versicherungsvertrag auf, welcher Ort versichert ist. An diesem Ort muss der Schaden entstanden sein, indirekte Schäden sind vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Etwas anderes gilt allerdings dann, wenn Rückwirkungsschäden mitversichert sind. Dann sind auch Schäden, die beim Abnehmer bzw. Zulieferer entstanden sind, mitversichert.

Die Versicherung begrenzt die Kostenübernahme auf einen bestimmten Zeitraum.

Der Versicherer leistet nur für einen bestimmten Zeitraum, die sogenannte Haftzeit. Diese beträgt regelmäßig 12 Monate seit Eintritt des Sachschadens. Entscheidend sind also nicht der Zeitpunkt der Entstehung der Schadensursache, der Erkennbarkeit und des Beginns der Betriebsunterbrechung.

Die Versicherung begrenzt die Kostenübernahme auf eine bestimmte Schadenshöhe.

Versichert ist der entstandene Ertragsausfall. Wertbildende Faktoren sind die fortlaufenden Kosten und der Betriebsgewinn. Eine detaillierte Aufstellung ist hierbei unerlässlich. Regelmäßig ist die Einholung eines Sachverständigengutachtens erforderlich.

Aktuelle Fälle

Gewerbliche Feuer- Betriebsunterbrechungsversicherung

13. Nov.

BGH: Beweiserleichterung in der Feuerbetriebsunterbrechungsversicherung

München,

In der Feuerbetriebsunterbrechungsversicherung besteht zu Gunsten des Versicherten eine Beweiserleichterung für den Kausalzusammenhang zwischen Betriebsunterbrechung und Schaden.

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20. Dez.

Feuerbetriebsunterbrechungsversicherung: Beweislast für Brandstiftung liegt bei Versicherung

München,

In der Feuerbetriebsunterbrechungsversicherung liegt die Beweislast für eine Brandstiftung bei der Versicherungsgesellschaft.

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03. Nov.

Feuerversicherung: Keine spontane Anzeigepflicht des Versicherungsnehmers

München,

Der Versicherungsnehmer muss nicht spontan gefahrerhebliche Umstände anzeigen. Es besteht vielmehr eine Frageobliegenheit der Feuerversicherung.

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18. Okt.

Feuerbetriebsunterbrechungsversicherung: Aufwendungsersatz ohne Vorleistungspflicht

München,

Lohnfortzahlungen stellen versicherte Leistungen der Feuerbetriebsunterbrechungsversicherung dar.

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02. Juni

Leistungspflicht der Feuerversicherung trotz Unaufklärbarkeit der Brandentstehung

München,

Die Feuerversicherung ist auch dann leistungspflichtig, wenn die konkrete Brandentstehung nicht aufgeklärt werden kann und eine Eigenbrandstiftung zwar möglich, aber nicht bewiesen ist.

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